Ende des Monats erhalten wir mit der Alpha 4.7 wohl das größte Update seit der Alpha 4.0 im Dezember 2024. Zu den Highlights des Patches zählen ohne Zweifel die Einführung des Craftings, die Überarbeitung des Inventars und die neuen QV-Breaker-Stationen als Sandbox.
Neben diesen Highlights wird das Update aber auch viele kleinere Verbesserungen enthalten. Einige davon wurden nun in einer neuen Ausgabe des Patch Watch Formats ausführlich erläutert.
Die kleinen Highlights der Alpha 4.7
- Balancing Anpassungen
- Anpassungen an der Lebenserhaltung
- Änderungen am Radar
- Auffinden von Höhlen auf Planeten
- Verbesserungen bei Bergungsverträgen (Salvage)
Balancing Anpassungen
Obwohl sich Star Citizen noch in der Alpha-Version befindet, versucht Cloud Imperium Games zumindest, die verschiedenen Inhalte, Systeme und Fahrzeuge auszubalancieren. Mal gelingt dies besser, mal weniger.
Im kommenden Patch erhalten daher die Schilde, Schiffspanzerungen und Raketen einige Anpassungen, mit denen versucht wird, aktuelle Probleme in diesem Bereich zu beheben.
Schilde
- Die Schildstärke wurden für alle Schiffe erhöht
- Die Unterschiede zwischen den Schildvarianten wurden verringert, um ihre Leistungsunterschiede abzuschwächen
- Energiewaffen verursachen nun höheren Schaden an Schilden
Mit diesen Anpassungen soll sich der Kampf gegen Schiffe und Fahrzeuge mit Schilden konsistenter anfühlen. Gleichzeitig soll der Einsatz energiebasierter Waffen gegen Fahrzeuge mit Schilden wichtiger werden.
Schiffspanzerungen
- Es wird eine Mindestschadensanforderung für Panzerungen eingeführt.
- Wenn die Panzerung ihre volle Stärke besitzt, verursachen bestimmte kleinere Projektile keinen Schaden an der Panzerung, dem Schiffsrumpf oder den internen Komponenten.
- Sobald die Panzerung geschwächt ist, können Waffen mit kleinerem Kaliber diese durchschlagen und Schaden verursachen.
- Darüber hinaus wird die Panzerung einer allgemeinen Anpassung unterzogen, um diese neuen Änderungen zu berücksichtigen.
Durch diese Anpassungen entsteht ein klarerer Kampfverlauf, bei dem größere Waffen oder anhaltender Schaden erforderlich sind, um starke Panzerung zu durchbrechen, bevor leichtere Waffen wirksam werden können.
Eine Perseus verfügt beispielsweise über eine schwere Panzerung, sodass eine Waffe für kleine Schiffe diese weder durchdringen noch Schaden verursachen kann. Sobald die Panzerung jedoch geschwächt ist, könnten Waffen von kleineren Schiffen dem Schiff zusätzlichen Schaden zufügen. Man benötigt also zunächst schwerere Geschütze, um diese robuste Hülle zu durchbrechen.
Raketen
- Raketeneinschläge verursachen keine Schäden mehr an den inneren Komponenten eines Schiffes.
- Raketenarten können nun zwischen höherem Schaden bei kleinem Explosionsradius und geringerem Schaden bei großem Explosionsradius variieren.
- Die Schadenswerte werden ebenfalls angepasst, doch die Gesamtbalance sollte erhalten bleiben. Die konkreten Werte verschieben sich nur leicht entlang der bestehenden Kurve.
Als Folge dieser Anpassungen ändern sich auch Türen, Rampen und Aufzüge. Bisher gingen sie bei relativ geringem Schaden bereits kaputt. Diese niedrigen "Lebenspunkte“ wurden nun erhöht.
Dadurch können wir Eingänge zu Schiffen und Fahrzeugen nicht mehr mit einem einzigen Raketenbeschuss aufsprengen, sondern müssen mehr Gewalt anwenden.
Anpassungen an der Lebenserhaltung
Die Lebenserhaltungssysteme in den Schiffen werden so angepasst, dass der Aufwand zur Aufrechterhaltung der Atmosphäre an Bord besser widergespiegelt wird. Dabei spielt vor allem der Austausch von Atmosphäre zwischen verschiedenen Räumen eine größere Rolle. Im Detail bedeutet dies:
- Erhöhte Kosten für Lebenserhaltungssysteme zur Aufrechterhaltung der Atmosphäre.
- Reduzierter Austausch zwischen Lebenserhaltungssystemen und deren Umgebungen
- Reduzierter Austausch zwischen verbundenen Räumen
- Das Befüllen der Räume mit Atmosphäre und der Wärmeaustausch durch die Generatoren der Lebenserhaltungssysteme dauern jetzt länger.
Änderungen am Radar
Die Art des installierten Radars und die zugewiesene Energie wirken sich nun direkt auf die Reichweite aus, ab der Zielhilfen und ESP bei Schiffen zum Einsatz kommen.
- Radare benötigen für den Betrieb kontinuierlich mehr Energie als bisher
- Der Leistungsbedarf beim Einschalten bleibt unverändert oder ist sogar geringfügig niedriger.
Bei zu niedriger Versorgung hat dies vor allem zur Folge, dass wir außerhalb der Wirkreichweite keine PIPs mehr angezeigt bekommen oder bei der Präzisionszielerfassung die entsprechenden UI-Elemente zur Unterstützung bei der Zielerfassung nicht erscheinen.
Weitere Änderungen beim Radar
- Der Radar Cross Section (RCS, auf Deutsch Radarquerschnitt) wird nicht mehr passiv erkannt, sondern ausschließlich durch aktives Anpingen mit dem Scanner. Diese Änderung ebnet den Weg für Schiffskonfigurationen, die vollständig auf Tarnung ausgelegt sind.
- Es wurden neue Radarkomponenten erstellt, die voraussichtlich über Ingame-Shops, Missionen und möglicherweise auch durch Herstellung erhältlich sein werden.
- Die Hersteller Basilisk, CHCO, Garuda/Gorenberg, Navegante und Wilon bieten neue Schiffsradare an.
Auffinden von Höhlen auf Planeten
Die Funktionalität zum Finden von Höhlen wurde überarbeitet, um die Ortung auf Planeten von unserem Schiff aus zuverlässiger zu machen.
Dadurch sollte es einfacher werden, Höhlen für Erkundungen, Missionen oder die Suche nach Ressourcen zu finden, ohne sich auf unzuverlässige Scan-Ergebnisse verlassen zu müssen.
Verbesserungen bei Bergungsverträgen (Salvage)
Der Auftrags-Pool wurde um weitere Schiffe erweitert. Viele dieser Schiffe verfügen über physikalische Komponenten, was bedeutet, dass Bergungsunternehmen auf eine größere Bandbreite verwertbarer Materialien und Teile stoßen werden.
Für uns bedeutet das mehr Vielfalt, Abwechslung und auch höheren Gewinn.
Kommentare (0)
Melde dich an, um zu kommentieren.
Neueste
Älteste
Beliebteste
Aktuelle Artikel
Vor 1 Tag
Vor 3 Tagen
5. März 2026, 18:36
Das steht an


