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Q&A vom Fan Festival 2026 in Anaheim
Q&A vom Fan Festival 2026 in Anaheim

Final Fantasy 14Q&A vom Fan Festival 2026 in Anaheim

Dieses Wochenende fand in Anaheim das erste von drei Fan-Festivals für Final Fantasy 14 statt. Die beiden anderen sind im Juli in Berlin und im Oktober in Tokio geplant.
Der erste Tag begann mit der rund zweistündigen, traditionellen Keynote von Naoki Yoshida, in der die kommende Erweiterung Evercold sowie deren Inhalte und Systeme vorgestellt wurden. Eines dieser neuen Systeme war der Evolved Mode, dem im weiteren Verlauf des Tages ein ganzes Entwickler-Panel gewidmet war.
Mittlerweile ist auch der zweite Tag, nach einem Konzert der hauseigenen Band "The Primals“, bereits beendet, und alle Teilnehmenden vor Ort machen sich auf den Weg nach Hause. Zuvor fand jedoch noch ein Q&A mit Yoshi-P (wie Yoshida liebevoll von der Community genannt wird) statt, in dem er einige Fragen zu Final Fantasy 14 beantwortete und auch auf einige Feature-Wünsche der Community einging.

Diese Informationen gab es vom Q&A

  • Es gibt keinen technischen Grund, warum weibliche Au'ra im Gegensatz zu den männlichen so zierlich aussehen. Dies hängt vielmehr mit der Lore des Spiels zusammen.
    • Yoshi-P deutete an, dass wir in Zukunft möglicherweise eine Option für muskulösere weibliche Au'ra erhalten könnten.
  • Sowohl beim "Butt Slider“ (Anpassung der Größe des Hinterns) als auch bei der Haarlänge gab es eine ähnliche Rückmeldung: Technisch ist es dank der Überarbeitung des Charaktereditors nun möglich, jedoch würde eine Menge Arbeit an den Animationen und bei Clipping-Problemen anfallen, weshalb Yoshi nicht bestätigen wollte, dass dies irgendwann kommt.
  • Rassenspezifische Kampfhaltungen (engl. Battle Stances) könnten ebenfalls in Zukunft eingeführt werden. Die dafür notwendige Technologie ist mit dem Release von Evercold und den Character-Action-Skins bereits vorhanden.
  • Wir könnten bald auch Krabben in unseren Aquarien halten. Laut Yoshi ist das gar nicht so schwierig. Mal sehen, was das Dev-Team dazu sagt.
  • Weitere Projektionsplatten werden wir höchstwahrscheinlich vorerst nicht erhalten. Dies hängt mit dem Datenhandling bei Square Enix zusammen. Abgesehen davon ist dies jedoch auch intern im Team ein Wunsch.
  • Die Quests zum Geburtstagsevent im August werden etwas mit dem Arcadion zu tun haben. Dabei könnten wir einige der Kämpfenden besser kennenlernen, gegen die wir in der 7.x 8er-Raid-Reihe antreten mussten.
  • Job-Quests (abgesehen von den Einführungsquests für neue Jobs) werden wohl nicht mehr zurückkehren. Der Aufwand dafür ist für das Team einfach zu hoch. Dennoch möchte Square Enix die NPCs, die wir in diesen Questreihen kennengelernt haben, künftig in anderen Geschichten verwenden.
  • Der Prozess für neue Jobs ist ziemlich umfangreich.
    • Zuerst wird entschieden, welche Rollen im nächsten Addon erweitert werden sollen. 
    • Dann kann vor allem das Battle-System-Team Ideen und Konzepte für potenzielle Jobs einreichen. Für Evercold waren es fünf für den Tank und drei für den Fernkampf-DPS. 
    • Anschließend entscheidet das Team, welche der Ideen am spaßigsten und interessantesten klingt, und wählt diese aus. 
    • Zum Schluss wird noch geprüft, welche Waffe am besten zu diesem Job passt.
  • Der Evolved Mode ist intern bereits spielbar. Auch Yoshi konnte ihn schon ausprobieren und Feedback dazu geben.
  • Yoshi's Lieblingscharakter im Bund der Morgenröte ist Urianger, einfach weil er ihn als Ersten aktiv weiterentwickelt hat.
    • Kurz nach seiner Übernahme von FF14 benötigte er damals einen NPC, um die Geschichte von 1.0 zu beenden und Dalamud abstürzen zu lassen. Da damals keine Zeit war, einen komplett neuen NPC zu erstellen, entschied man sich für Urianger.
  • Sein bisher schönster Moment war das Fan Festival 2014 in Las Vegas, bei dem er erstmals eine Keynote hielt, um Heavensward vorzustellen.
    • Der Grund liegt in der Reaktion der Fans, die nach dem 1.0-Desaster nicht selbstverständlich war.
    • Kleiner Fun Fact: Er war so nervös, dass eine Keynote, die für 90 Minuten geplant war, in 65 Minuten heruntergerattert wurde.
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