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Das PvP-Markierungssystem

Ashes of CreationDas PvP-Markierungssystem

Der Kampf Spieler gegen Spieler (PvP) nimmt in Ashes of Creation eine zentrale Rolle ein: Sowohl in Form von groß angelegten Events, um zum Beispiel eine befeindete Stadt zu zerstören, als auch in der offenen Welt. Für Letzteres gibt es das PvP-Markierungssystem, welches das Griefen von Spielenden erschweren soll und so für eine ausgeglichene PvP-Erfahrung sorgt. In Ashes können wir jederzeit angriffen und getötet werden, es gibt nicht die Möglichkeit das PvP auszuschalten. Der Spielspaß soll natürlich trotzdem erhalten bleiben. Daher haben wir immer ein von drei PvP-Markierungen, die einvernehmliche Kämpfe fördern sollen und diejenigen bestrafen, die sich nicht daran halten.

Die drei PvP-Markierungen

Das PvP-Markierungssystem in Ashes of Creation folgt dem Grundgedanken von "Risiko vs. Belohnung", eine der großen Design-Säulen, auf denen das Spiel basiert. Unsere PvP-Markierung bestimmt, wie viel Erfahrung und Gegenstände beim Tod verloren werden sowie welche möglichen Strafen angreifende Feinde bekommen. Unsere Namensfarbe symbolisiert auch unsere aktuelle PvP-Markierung. Das Markierungssystem gilt nur für Kämpfe in der offenen Welt. PvP-Events wie zum Beispiel Burgbelagerungen oder Karawanen sind davon ausgenommen und unterliegen auch keinen Bestrafungen beim Tod.
Das PvP-Markierungssystem in der Übersicht

Unbeteiligt (grüner Name)

Jeder von uns startet mit der Markierung Unbeteiligt. Dies ist kein Schutz vor Angriffen, signalisiert anderen jedoch, dass kein Interesse am PvP besteht. Wer nicht am Kampf teilnehmen möchte, erleidet beim Tod die vollen Bestrafungen. Wir sollen so motiviert werden, bei Angriffen zurückzuschlagen und am Kampf teilzunehmen, da die Bestrafung dadurch halbiert wird.

Kämpfend (lila Name)

Es ist nicht möglich, sich dauerhaft für den Kampf zu markieren. Stattdessen wird die Markierung automatisch zugeteilt, wenn eine gewollte Attacke andere trifft. Eine Ausnahme stellen Angriffe auf Verdorbene dar - hier bleibt die PvP-Markierung bei Unbeteiligt. Um zwischen einer gewollten und ungewollten Attacke zu unterscheiden, muss vor oder während des Angriffs eine Tastenkombination gedrückt werden. Ansonsten trifft der Angriff nur NPCs. Es macht keinen Unterschied, ob eine Beschwörung, ein Reittier, ein Kampfbegleiter oder Feinde selbst getroffen werden.
Nach einer gewollten Attacke bleibt die Markierung für 90 Sekunden bestehen. Erfolgt innerhalb dieser Zeit kein weiterer Angriff, wechselt die PvP-Markierung wieder zu Unbeteiligt. Kämpfende erleiden beim Tod die halbierte Bestrafung.

Verdorben (roter Name)

Wer Unbeteiligte tötet, erhält die PvP-Markierung Verdorben. Verdorbene sind von einer Vielzahl an Einschränkungen betroffen und verlieren mit steigender Verdorbenheit zunehmend an Effektivität im PvP. Anders als bei den Kämpfenden ist die Verdorbenen-Markierung nicht an einen Timer gebunden und kann nur durch den Tod entfernt werden. Je nach Höhe der Verderbnis sind mehrere Tode nötig, um die Markierung zu verlieren.
Nicht nur Spieler, auch manche Orte können verdorben sein
Die Verderbnis ist ein klares Bestrafungssystem. Daher gibt es auch keine Belohngen, wie z.B. Titel, für das Erhalten von Verderbnis. Wie viel Verderbnis beim Töten eines Unbeteiligten angesammelt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zusätzlich zu den erhöhten Strafen beim Tod sind Verdorbene von weiteren Einschränkungen betroffen.

Faktoren der Verderbnismenge

  • Wie groß der Stufenunterschied zwischen den Spielenden ist (je größer, desto höher der Anstieg)
  • Wie viele Spielende der Angreifende zuvor schon getötet hat

Einschränkungen für Verdorbene

  • Handel mit anderen Spielenden ist nicht möglich.
  • NPC-Wachen greifen Verdorbene sofort an, was das Betreten von Städten erschwert.
  • Kopfgeldjäger sehen die Position von Verdorbenen auf ihrer Karte.
Unbeteiligte können Verdorbene angreifen und auch töten, ohne selbst als kämpfend markiert zu werden. Verdorbene können sich also nicht effektiv verteidigen, da durch die Tötung des Unbeteiligten weitere Verderbnis angehäuft wird. Verdorbene erleiden beim Tod die vierfachen Bestrafungen. Zusätzlich haben sie eine prozentuale Chance, welche sich mit steigender Verdorbenheit erhöht, beim Tod ausgerüstete Gegenstände zu verlieren, welche von anderen aufgesammelt werden können.

Bestrafungen für den Tod

Es gibt in Ashes of Creation generell eine Bestrafung für das Sterben, egal ob im PvP oder im PvE. Doch die PvP-Markierung zum Zeitpunkt des Todes beeinflusst zusätzlich die Höhe dieser Bestrafung.
  • Negative Erfahrung
    • Negative Erfahrung ist wie ein Kredit. Dieser muss durch den Gewinn von Erfahrungspunkten erst wieder "zurückgezahlt" werden, um wieder Erfahrungspunkte für ein Stufenaufstieg zu sammeln.
    • Negative Erfahrung reduziert die Attribute und somit die Effektivität im Kampf.
  • Der Verlust eines Teils der rohen und verarbeiteten Materialien. (kann von anderen eingesammelt werden)
  • Der Verlust eines Teils der Monsterzertifikate. (kann von anderen eingesammelt werden)
  • Reduzierte Haltbarkeit der Ausrüstung.

Einschränkungen des Markierungssystems

Prinzipiell können wir uns gegenseitig immer angreifen und auch töten. Allerdings gibt es ein paar Einschränkungen, basierend darauf, wie Beteiligte zueinander stehen. Es ist nicht möglich sich unter folgenden Voraussetzungen anzugreifen, wobei Verdorbene hiervon ausgenommen sind.
  • Beide befinden sich in der gleichen Gruppe
  • Beide gehören dem gleichen Raid an
  • Beide haben die die gleiche Gilde
  • Die Gilden beider gehören der gleichen Gilden-Allianz an
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