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ArenaNet auf der Gamescom - Action-Kämpfe, Momentum und mehr
ArenaNet auf der Gamescom - Action-Kämpfe, Momentum und mehr

Guild Wars 3ArenaNet auf der Gamescom - Action-Kämpfe, Momentum und mehr

Vergangene Woche fand in Köln die diesjährige Gamescom statt. Unter anderem war auch ArenaNet zu Gast und lud einige Content Creator und Journalisten in den Business-Bereich der Messe ein, um ihnen zum einen rund 15 Minuten Gameplay zu zeigen und zum anderen einige Fragen zu beantworten.
Die dazugehörige NDA ist nun ausgelaufen, sodass wir nach und nach immer mehr Eindrücke und Informationen erhalten. Leider wurde das gezeigte Gameplay bislang nicht veröffentlicht. Hoffen wir, dass sich dies noch ändern wird.

Diese Informationen wurden genannt

Inhalte des Abschnitts
  1. Grundlegende Informationen zur Grafik, Welt und dem UI
  2. Bewegungs- und Momentum-System
  3. Kampfsystem
  4. Klassen und Builds
  5. MMO-Elemente und Zielgruppe
  6. Konsolen und Entwicklung

Grundlegende Informationen zur Grafik, Welt und dem UI

  • Die Grafik wird, wie schon im ursprünglichen Trailer gezeigt, recht comichaft sein, dabei jedoch deutlich weniger grell und übertrieben, als viele befürchtet hatten.
  • Bei vielen, die vor Ort waren, fielen besonders die gezeigten Umgebungen, die Animationen und die große schwebende Stadt Arah positiv auf (die in GW2 als Ruine zu sehen ist).
    • Arah wird jedoch offenbar nicht unsere zentrale Hauptstadt sein; diese Rolle sollen Orte übernehmen, die sich auf dem Erdboden befinden.
  • Das Interface ist sehr reduziert. Viele Informationen werden nicht über Symbole und Leisten, sondern direkt durch Animationen vermittelt.
  • Zu sehen war ein Skillrad mit vier aktiven Fähigkeiten. Ob dies bereits alle Fähigkeiten waren oder ob wir mehrere Räder parallel nutzen und zwischen ihnen wechseln können, ist nicht bekannt.
  • Viele Statusinformationen sollen direkt im Kampf sichtbar sein:
    • Brennen wird durch entsprechende Effekte und Animationen dargestellt. Immobilisierung wird beispielsweise durch Spinnweben visualisiert. 
    • Dadurch sollen im Interface weniger Buff- und Debuff-Symbole erforderlich sein. 
    • Laut den Entwicklern ist diese Gestaltung auch für Konsolen wichtig, da Spieler dort nicht einfach mit einem Mauszeiger über Symbole fahren können.

Bewegungs- und Momentum-System

  • Ein zentraler Bestandteil des Spiels ist das sogenannte Momentum:
    • Durch Bewegung füllt unser Charakter mehrere Momentum-Punkte auf. 
    • Ein hoher Momentum-Wert kann bestimmte Angriffe verstärken, etwa die des Kriegers.
  • Im Spiel werden verschiedene Bewegungsarten eng miteinander verbunden:
    • Laufen
    • Gleiten
    • Wallrunning
    • Hochlaufen an Hängen, Wänden und kleineren Objekten
  • Besonders überzeugend wirkten die Übergänge zwischen diesen Bewegungsarten. So können wir beispielsweise aus dem Gleitflug direkt in das Hochlaufen an einer Wand übergehen.
    • Die Landung mit dem Gleiter wirkte hingegen noch etwas holprig und könnte im weiteren Entwicklungsverlauf verbessert werden. 
    • Der bekannte Sound beim Öffnen und Schließen des Gleiters aus Guild Wars 2 wurde übernommen.

Kampfsystem

  • Das Kampfsystem setzt stark auf actionreiches Kämpfen und Bewegung:
    • Gegner müssen aktiv anvisiert werden.
    • Bestimmte Fähigkeiten können wir für gemeinsame Angriffe mit anderen nutzen:
      • Als Krieger können wir beispielsweise unser Schild über den Kopf halten. Anschließend kann ein Gruppenmitglied darauf springen und sich in die Luft katapultieren.
  • Klassenfähigkeiten lassen sich miteinander kombinieren:
    • Als Krieger können wir beispielsweise unser Schild über den Kopf halten. Anschließend kann ein Gruppenmitglied darauf springen und sich in die Luft katapultieren.
    • Als Waldläufer verfügen wir hingegen unter anderem über einen Eiswirbel, mit dem wir Feinde einfrieren können. Ein anderer kann sie anschließend zerschlagen.
  • Die Umgebung spielt eine aktive Rolle:
    • Ein Schildstoß kann Gegner zurückdrängen. Dabei können die Feinde gegen eine Wand gedrückt werden, wodurch wir sie betäuben. Alternativ können wir sie von einem Abhang hinunterschubsen.

Klassen und Builds

  • Bisher sind drei Klassen für Guild Wars 3 bekannt: Krieger, Waldläufer und Nekromant.
    • Zum Release werden noch weitere Klassen enthalten sein.
  • Das Build-System wird sich stärker an Guild Wars 1 orientieren:
    • Bestimmte Fähigkeiten sollen gegen bestimmte Gegner oder in bestimmten Situationen besonders nützlich sein. Builds müssen daher flexibel zusammengestellt werden.
  • Im Gegensatz zum ersten Teil sollen Fähigkeiten jederzeit gewechselt werden können, ohne dass wir dafür in eine Stadt zurückkehren müssen.

MMO-Elemente und Zielgruppe

  • Guild Wars 3 soll sowohl bestehende Fans der beiden Vorgänger als auch neue Spieler ansprechen, selbst solche ohne bisherige MMO-Erfahrung.
  • Wir werden uns in einer offenen Spielwelt mit wenigen Ladebildschirmen bewegen, sehr wahrscheinlich ohne einzelne Zonen wie noch in GW2.
  • Regelmäßige Begegnungen mit anderen Spielenden werden offenbar möglich sein, wobei gleichzeitig nur 20 andere Spieler sichtbar sind.
  • Wie im zweiten Teil wird es auch hier Events in der offenen Welt geben, die wir gemeinsam mit anderen bewältigen können.
  • Wir werden sowohl Tätigkeiten im Spiel ausüben können, die uns stundenlang beschäftigen, als auch solche, die nach etwa einer halben Stunde abgeschlossen sind.
    • Dafür steht uns eine schnelle Gruppensuche zur Verfügung.
      Das Inventarmanagement soll hingegen weniger umfangreich ausfallen als noch im zweiten Teil.
  • Trotz des Fokus auf Einzelspieler-Erlebnisse und kleinere Gruppen wird es weiterhin anspruchsvollen Content geben. Dazu gehört auch ein dungeonartiger Endgame-Content, bei dem die Builds innerhalb einer Gruppe an die Gegner und Inhalte angepasst werden müssen.
  • Auch wenn noch nicht viel bekannt ist, wird es in Guild Wars 3 PvP geben.
  • Die Story soll sich eher wie ein hochwertiges Einzelspielerspiel anfühlen. Wir können sie jedoch optional auch mit anderen spielen.

Konsolen und Entwicklung

  • Aufgrund des Konsolensupports wird bei der Steuerung besonders darauf geachtet, dass nicht zu viele Fähigkeiten gleichzeitig verwaltet werden müssen und keine übermäßig komplizierten Kombinationen vorausgesetzt werden.
  • Das Spiel soll sich auch ohne Maus und Tastatur gut bedienen lassen.
  • ArenaNet beschäftigt derzeit etwas mehr als 350 Personen, die an den drei Guild-Wars-Titeln arbeiten.
    • Derzeit liegt der Schwerpunkt auf Guild Wars 3. Nach dessen Veröffentlichung sollen wieder mehr Ressourcen in neue Inhalte für Guild Wars 2 fließen.
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