

Guild Wars 3: Spiel-Philosophie im Dev-Blog vorgestellt - Das sind die Säulen des MMORPGs
Von Andreas
Da legt ArenaNet aber ein beeindruckendes Tempo vor. Gerade einmal zehn Tage sind seit der Ankündigung von Guild Wars 3 auf dem diesjährigen Summer Game Fest vergangen, und schon wurde der zweite Dev-Blog zum Spiel veröffentlicht.
Dieser enthält zwar erneut keine Gameplay-Bilder oder Videos (bis zum Start der Beta im Herbst 2027 ist ja noch genug Zeit), bietet uns aber erneut Einblicke in die Gedankenwelt der Entwickelnden des MMORPGs.
Während wir im ersten Dev-Blog vor einigen Tagen einige Informationen zur zum Release verfügbaren Region Orr erhielten, dreht sich der neue Eintrag um die vier Säulen, auf denen Guild Wars 3 aufgebaut sein soll.
Inhaltsverzeichnis
- Säule 1: Keine Abo-Gebühren
- Säule 2: Kein Pay to Win
- Säule 3: Unsere Zeit und unser Engagement wird respektiert
- Säule 4: Evolution eines Genres
Säule 1: Keine Abo-Gebühren
Wie bereits bei Guild Wars 1 und 2 wird auch der dritte Teil keinerlei Abo-Gebühren enthalten. Damit sind auch versteckte Abos, wie ein Battle Pass, ausgeschlossen.
Stattdessen kaufen wir das Grundspiel und später die Erweiterungen und können das MMO so lange spielen, wie die Server existieren (und wenn wir den ersten Teil betrachten, kann das eine lange Zeit sein).
Säule 2: Kein Pay to Win
Zusätzlich zu den Erweiterungen werden wir ArenaNet auch durch Einkäufe im Ingame-Shop unterstützen können. Dort werden wir nach Release kosmetische Gegenstände, Accountdienste und Items finden die Zeitersparnis und Bequemlichkeit bieten.
Vollständig laut den Entwickelnden ausgeschlossen sind hingegen Gegenstände, die uns einen spielerischen Vorteil gegenüber anderen verschaffen, die nichts im Shop investieren.
Normalerweise könnten wir jetzt sagen: Abwarten.
Doch ArenaNet hat in den ersten beiden Guild Wars-Teilen bereits bewiesen, dass sie sich daran halten.
Doch ArenaNet hat in den ersten beiden Guild Wars-Teilen bereits bewiesen, dass sie sich daran halten.
Säule 3: Unsere Zeit und unser Engagement wird respektiert
MMORPGs sind gemeinhin als Zeitfresser bekannt. Um in vielen Vertretern des Genres ganz vorne mitspielen zu können, müssen wir eine Menge Zeit investieren.
Im Gegensatz zu den 2000er-Jahren hat sich die Spielerschaft jedoch gewandelt. Heutzutage geht es eher um eine schnelle Runde, die auch mal nur 30 oder 60 Minuten dauern kann, statt stundenlang auf etwas hinzuarbeiten - wobei dies auch weiterhin von einigen gewünscht ist.
Guild Wars 3 möchte uns dabei ein Erfolgserlebnis bieten, egal wie viel Zeit wir haben. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass wir selbst nach einer längeren Pause schnell wieder ins Spiel zurückkehren können.
Säule 4: Evolution eines Genres
Natürlich plant ArenaNet mit Guild Wars 3 keine direkte Fortsetzung des zweiten Teils. Zum einen ist das storytechnisch nicht möglich, da der dritte Teil der Reihe nicht nach, sondern vor den beiden bisherigen spielt - genau genommen rund 1.200 Jahre vor Teil 2.
Aber nicht nur storytechnisch, sondern auch gameplaytechnisch soll sich der neue Ableger von seinen beiden Vorgängern unterscheiden.
Während sich Teil 1 eher auf die Singleplayer-Erfahrung und kleine Gruppen in instanziierten Gebieten konzentrierte, spielt der zweite Teil in einer riesigen offenen Welt mit verschiedensten Interaktionen zwischen den einzelnen Spielenden - sei es in Form von Events oder großangelegten PvP-Aktivitäten.
Der neue Ableger soll sich zwischen den beiden Teilen positionieren, wobei er ganz klar ein MMORPG sein soll und kein CORPG (Cooperative Online RPG) wie der älteste Teil. Wie genau das Ganze dann final aussehen wird, haben sie noch nicht verraten, aber das wird garantiert im kommenden Jahr noch passieren.
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